Irland

In Irland gibt es angeblich mehr Schafe als Menschen. Auf wunderschönen Wanderwegen kann man dieser Theorie auf den Grund gehen. Wesentlich wichtiger ist jedoch die atemberaubende Landschaft. Das Land lässt sich auf vielen Weg erkunden, doch es eignet sich hervorragend für einen Roadtrip. Einen Besuch wert ist natürlich auch die Hauptstadt Dublin, sowie die Städte Galway und Cork.

Marc's Reisetipp für Irland
Irland besuchte ich 2015 während meines Wales und Irland Roadtrips zum ersten Mal. Dabei war ich per Mietwagen unterwegs, was zum Erkunden der Nationalparks definitiv notwendig ist. Meine Reise in Irland startete ich in Dublin, mit dem Flugzeug aus London kommend. Ich war vorher ein paar Tage in Wales und hätte definitiv die Fähre nehmen sollen. Jedoch waren die Flüge günstig und daher entschied ich mich im Vorfeld für diesen komplizierten Weg.

Ich erreicht die irische Hauptstadt sehr spät und mein Plan war, irgendwo auf der Strecke zwischen Dublin und Galway in meinem Mietwagen zu schlafen. Auf halben Weg fand ich ein ruhiges Wohngebiet, was sich jedoch im Laufe der Nacht als falsch herausstellte. Nachdem mehrere Leute mein Auto auskundschafteten, entschied ich mich einen anderen Stellplatz zu suchen. Auf einem Autobahn Rastplatz verbrachte ich letztendlich die restliche Nacht und erreicht Galway am nächsten Morgen sehr müde.

Galway war nicht weiter besonders sehenswert, jedoch gibt es einige Nationalparks in der Nähe. Der Nationalpark Connemara und die Cliffs of Moher waren sehr sehenswert und definitiv einen Besuch wert.

Als nächstes ging es für mich nach Limerick. Eigentlich wollte ich in der Stadt übernachten, jedoch gab es nicht viele Hostels zur Auwahl und ich musste noch eine Stunde ins Landesinnere fahren. Die Stadt war aber sowieso nicht besonders und im nach hinein war die Nacht im Nirgendwo die Beste auf der ganzen Reise. Die Betreiber der Unterkunft waren eine super nette Großfamilie und ich hatte jede Menge Spaß.

Mein nächster Stop war die Dingle Halbinsel. Irgendwo hab ich die Halbinsel als Geheimtipp gefunden und tatsächlich fand ich sie ziemlich cool. Sehr viele coole Berge und Strände, welche hervorragend zum wandern und spazieren waren. Ein Besuch der Whiskey Distillery kann ich auch definitiv empfehlen.

Über den Ring von Kerry ging es für mich weiter nach Cork. Ehrlich gesagt hab ich nicht viele Erinnerungen an die Stadt. Ich glaube sie war ganz gut, aber es ist nicht wirklich etwas hängen geblieben.

Kilkenny, die nächste Stadt, war aber auf jeden Fall cool. Es ist eher eine Kleinstadt und man braucht nicht zu viel Zeit einplanen, jedoch ist die Innenstadt sehenswert und es gibt eine Bierbrauerei. Von den Städten, die ich in Irland besucht habe, war sie definitiv die Beste.

Als letztes besuchte ich Dublin. Es war Ostern und die Iren feiern an diesem Wochenende den Osteraufstand, der zwar fehlschlug, aber der Wendepunkt zur Unabhängigkeit von UK war. Alle in der Stadt waren betrunken, was irgendwie witzig und nervig zugleich war.

Wie so oft in Ländern wo es atemberaubende Natur zu sehen gibt, sind die Städte meist nicht so sehenswert. Sie eignen sich aber gut zum Übernachten, jedoch empfehle ich möglichst viel Zeit in den Nationalparks zu verbringen. Ein Auto ist definitiv zu notwendig. Bei meiner nächsten Irlandreise möchte ich den Norden erkunden.
Brú na Bóinne
Das archäologisches Ensemble des Bend of the Boyne umfasst einige prähistorischer Kultstätten, die zwischen 3500 und 2500 v. Chr. entstanden sind. Sie sind seit 1993 eine UNESCO Weltkulturerbestätte.
Skellig Michael
Die Felseninsel Skellig Michael gehört zu den bekanntesten mittelalterlichen Klöstern Irlands. Es ist seit 1996 eine UNESCO Weltkulturerbestätte.
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